Ostróda-Elbląg-Kanal

Der Ostróda-Elbląg-Kanal, auch Elbląger Kanal genannt, bildet ein einzigartiges Wassersystem, das einige Westmasurenseen mit Frischem Haff verbindet. Die Eigenart des Systems beruht auf Überwindung einer natürlichen Wasserspiegel-Differenz von fast 100 m über Schleusen und Rampen. Diese letztlichen sind Schienenaufzugsanlangen, die mechanisch mit Wasserkraft angetrieben werden. Dieses zu Anfang des 19. Jh. von dem holländischen Ingenieur Jakob Georg Steenke zwecks einer Wasserwegverbindung Ostpreussens (Oberlandes) mit der Ostsee entworfene Baudenkmal der hydrotechnischen Kunst wartete fast 20 Jahre auf den Baubeginn (1825-1844).

Einmalige Natur- und Landschaftswerte werden jährlich von Tausenden von Touristen – Schiffspassagieren und individuellen Wassersportlern kennen gelernt. Trotz einer so großen Menge der Naturliebhaber droht das Eingreifen des Menschen in die Umwelt mit keinen negativen Folgen für die Koexistenz der Hunderte von Flora- und Faunagattungen, denn das sichern die hier bestehenden Schutzgebiete, Landschaftsparks und Gebiete der geschonten Landschaft. Das Kennenlernen des hier bestehenden Naturreichtums und die Empfindung der ästhetischen Eindrücke ist möglich besonders bei langsamen Kanalfahrten, Wanderungen und beim Radfahren, wozu die zahlreichen Wanderrouten, u.a. in Gemeinden Elbląg, Rychliki, Pasłęk, Miłomłyn oder Ostróda anreizen.

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